Folge 4: Lebensachterbahn und der Versuch „auszusteigen“

Mein Studium und auch der spätere Verlauf meines weiteren Lebens war gezeichnet von Up and Downs, eine Achterbahnfahrt die mehr Tiefen als Höhen hatte und aus welcher ich nicht fähig war auszusteigen.
Ich stieg ein ins Berufsleben und wählte schwere Arbeitsbereiche, die mich aufs Äußerste forderten.
Arbeitsbereiche, durch die ich ebenso wie in meinem privaten Leben fast zugrunde ging.
Arbeitsbereiche, in denen ich durch die Rahmenbedingungen, meine Vorgesetzten, meinen Kollegen und z.T. dem Klientel extrem litt.
Immer wieder musste ärztlicherseits die Notbremse gezogen werden. 
Ich hatte keine Energie mehr, schlug mich mit Schlafstörungen herum und immer wieder tauchten Gedanken auf, die mein Leben wieder und wieder in Frage stellten.
Es gab so viele Momente an denen ich nicht mehr wollte, an denen ich glaubte, dass ich nicht mehr könnte, keine Kraft mehr hätte und einfach nur noch aufhören wollte zu fühlen.
Doch das Leben geht weiter…
Trotz all der schweren und zermürbenden Zeiten kam, woher auch immer, doch noch ein Fünkchen Energie, ein Fünkchen Hoffnung, ein Fünkchen „Gib nicht auf!“.
Und ich gab nicht auf, sondern durchlebte alles was in mir arbeitete in einer Intensität, die ihres Gleichen sucht.
Und schlussendlich war es ein Ärztewechsel, der auch in meinem Leben einen Wandel verursachen sollte.
Einen Wechsel und Wandel, für den ich noch heute zutiefst dankbar bin, denn danach war nichts mehr wie zuvor.

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